Was sind die größten Probleme, die uns in den Sinn kommen, wenn man über die Unternehmenssoftware spricht? Aus irgendwelchen Gründen, können wir sie nicht einfach genauso nutzen, wie bei unseren alltäglichen Endverbraucher-Softwareanwendungen – sei es ein Pizza-Lieferservice oder ein Messenger Dienst.

 

Momentan tendiert B2B-Software dazu, dass das Benutzererlebnis etwas komplizierter, schwieriger und nicht so angenehm ist, wie die normalen Alltags-Apps.

 

Wie kam es, dass Unternehmenssoftware auf diese enutzer-unfreundliche Maschine umgestellt wurde, für deren Verwendung jahrelange Seminare erforderlich sind?

 

In diesem Blog-Beitrag sprechen wir über Komplexität, Geschwindigkeit und Verwaltung – die drei wichtigsten Herausforderungen, die die Benutzerfreundlichkeit einer Unternehmenssoftware beeinflussen.

 

Komplexität

 

Natürlich können die Prozesse, die in B2B-Anwendungen ausgeführt werden müssen, viel komplexer sein als in anderen Anwendungen wie z. B. Pizza-Lieferservice. Hier gibt es viele Personen, die man auf dem Laufenden halten muss, und die Risiken, eine falsche Entscheidung zu treffen, sind hier viel höher.

 

Umfangreiche B2B-Anwendungen werden von vielen Abteilungen für unterschiedliche Zwecke genutzt, sind oft an die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens angepasst und müssen alle Unternehmensabläufe und -prozesse abbilden, während sich die Endkunden-Anwendungen oft nur auf eine oder zwei Hauptfunktionen fokussieren.

 

Als Ergebnis kann das zu einer Oberfläche führen, die es versucht, jede Funktion unmittelbar abzudecken, und manchmal auf den ersten Blick erschreckend aussehen kann.

 

Die Produktpalette von Salesforce ist speziell so gestaltet, dass man auf die verschiedenen Bedürfnisse von Vertrieb, Marketing, Backoffice und Entwickler eingeht, wo sich ausgewählte Teams ausschließlich auf die eigenen Aufgaben fokussieren können, ohne die Kommunikation zwischen den Abteilungen zu beeinträchtigen.

Salesforce Anywhere Screenshot

Geschwindigkeit

 

Geschwindigkeit bezieht sich darauf, wie schnell das finale Softwareprodukt fertiggestellt werden kann. Hier werden Endverbraucher-Unternehmen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit schneller vorankommen, da ihre Einnahmequellen nicht von großen Kunden abhängig sind. Sie haben auch mehr Kontrolle über die Entwicklung von Funktionen und hängen weniger vom Feedback der Kunden ab.

 

Dabei involvieren B2B-Unternehmen viel mehr Interessengruppen, die eine viel wichtigere Rolle in ihrer weiteren Entwicklung spielen. Sie kommen langsamer voran, weil sie sich an alle involvierten Interessenten anpassen müssen.

 

Verwaltung

 

Damit alles rund läuft, ist es wichtig, dass jeder im Unternehmen, wer die Software nutzt, auf dem neuesten und gleichen Stand ist. Das macht die Akzeptanz von Innovation schwieriger, da jedes große Update neues Training und mehrere Stunden Zeit erfordert, die für das Lernen sowie die Anpassung von Prozessen verwendet werden müssen.

 

Das “nie das laufende System wechseln”-Prinzip wird oft in großen Unternehmen verwendet und die Software kann dadurch auch nicht unbeeinflusst bleiben. Jeder hat schon Geschichten über manche Krankenhäuser oder Verwaltungsbüros gehört, die immer noch Windows 95 nutzen.

 

Diese Art von Umgebung ist das, wofür die B2B-Software bereit werden muss, und sehr oft resultiert das in mangelnden Änderungen und Bevorzugung von Status quo.



Um genau das zu lösen, hat Salesforce Code Builder herausgegeben, das auf Basis von Microsoft’s VSCode gebaut ist. Dieses Produkt vereinigt die hochmoderne Endkunden-Anwendung von Salesforce mit maßgeschneiderten Funktionen für Salesforce-Entwickler und ermöglicht ihnen, Lightning Web Components direkt im Browser zu entwickeln, zu debuggen und zu sichern.

 

Zusammenfassung

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die drei wichtigsten Herausforderungen, die Benutzererfahrung mit einer Unternehmenssoftware beeinflussen, sind Komplexität, Geschwindigkeit und Verwaltung. Um sicherstellen zu können, das Unternehmenssoftware benutzerfreundlich ist, müssen Organisationen Folgendes bereitstellen:

  1. richtige Instrumente, die es ihnen erlauben, neue Funktionen bequem bereitzustellen
  2. Freiraum für Entwicklung ohne lange Genehmigungs- und Entscheidungsprozesse
  3. Änderungen müssen allerseits angenommen und nicht befürchtet werden, wenn es um Entwicklung neuer Funktionen oder Änderung von Anwendung geht, um mit keinem alten nicht funktionsfähigen System festzustecken.

 

Haben Sie schon Erfahrungen mit der Unternehmenssoftware und wie haben Sie diese Herausforderungen gemeistert?

 

 Wir würden das gerne von Ihnen erfahren.